Lustige Applikationsarchitekturen

Wir nutzen hier drei selbsterstellte (bzw. von der Tochter in Bulgarien erstellte) J2EE-Anwendungen, welche auf den Tomcats laufen.

Diese sind

  • eine Dokumentationssoftware als Java-Web-Start-Anwendung, sowohl intern als auch extern genutzt,
  • eine Groupware, die recht eng an die Dokumentationssoftware angekoppelt ist, nur intern genutzt und
  • ein Portal, dieses zeigt vor allem grundlegende Statistiken aus der Dokumentationssoftware, die Nutzung ist vor allem von extern

Ich habe mich jetzt einige Tage mit der Portal-Applikation rumgeärgert und wunderte mich, warum das Biest in _sehr_ seltsame Verzeichnisse schreiben wollten, was ich ohne die aktivierten Java-Policies nicht gemerkt hätte.
Nach einigem rumwühlen und Rücksprache halten mit meinen Codern stellte sich dann heraus, dass das Portal eine ziemlich abgefahrene Kombination von Methoden nutzt, auf die benötigten Daten zuzugreifen.

Grafisch sieht das ganze ungefähr so aus:
Portal-Architektur

Tja – was soll man dazu sagen?
Die Applikation zieht also Infos direkt aus der Groupware-Datenbank – so weit so gut. Aber dass im Portal ein kompletter Client für die Dokumentationssoftware eingebaut ist, hat mich dann schon etwas gewundert – Coderecycling ist ja eine feine Angelegenheit, aber innerhalb einer Serverapplikation einen kompletten Client nutzen?
Ich finde das eine sehr merkwürdige Konstruktion – wird vergleichbares auch anderswo genutzt und ich habe einfach nur nicht das Verständnis für solche eine Lösung?

2 Gedanken zu „Lustige Applikationsarchitekturen

  1. Markus

    Kannst du mir mal verraten, wie dein Java Webstart auf ner 64 bit Station läuft?

  2. renke

    meinst du das Browserplugin (das tatsächlich häufig rumspackt) oder Webstart an sich?

    zweiteres ist auch bei den 64-Bit-JREs mit dabei und läuft bei mir problemlos mit Fedora, Debian und Ubuntu – einfach aufrufen mit „javaws http://link/zur.jnlp

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