Die produktive Groupware ist inzwischen auf dem neuen Gastsystem untergekommen und es sieht so aus als würde sogar alles funktionieren.
Der Start war etwas holprig, als ich die auf dem Dateisystem gespeicherten Dateien per scp auf die neue Kiste umziehen wollte kam leider ein “Die Argumentliste ist zu lang”, als ob 326795 Dateien in irgendeiner Weise anstrengend seien. Na ja, beholfen habe ich mir dann mit ” find [Quelle]/ -exec cp ‘{}’ [Ziel]/ ‘;’ “, ging dann auch ganz gut und hat endlich mal etwas Last auf den Server gebracht.

An sich wurde zwar nur auf die Festplatte gewartet – aber immerhin… Die Applikation läuft übrigens schon, wirklich interessant sind die paar im Hintergrund laufenden Aktionen (eMails abrufen, Datenabgleich mit der Dokumentationssoftware u.ä.) noch nicht, mal abwarten ob sich da Montag was zeigt, wenn die Software genutzt wird.
Mein gesamtes verwendetes Werkzeug war dann übrigens das im Bild unten – den Kaffee konnte ich mir gerade noch so organisieren, bevor die Putzfrau unsere Kaffeemaschine zum reinigen lahmlegte, Glück gehabt…

Das ist ja eine lustige Last, diese rosane da. :-)
seltsamerweise ist Netzwerk langsamer als Raid langsamer als Arbeitsspeicher – ich verstehe das auch nicht so wirklich ;)
Sowas geht übrigens auch (und vielleicht schneller?) mit “netcat”.
gibt es dann nicht diesen Blödsinn mit den zu langen Argumenten? Im Endeffekt war es bei mir ein NFS-Mount mit dem Overhead durch find
Nein, wo sollen ewig lange Argumente herkommen? “*” ist auf jeden Fall ziemlich kurz. :-)
Aus dem Gedächtnis (ist Jahre her):
Auf dem sendenden Rechner:
tar cfz – * | netcat
Und auf dem empfangenden Rechner natürlich
netcat -l | tar xfz -
Wo jetzt dann aber “find” ins Spiel kommt, weiß ich nicht.
bei tar kommt natürlich find gar nicht ins Spiel, da dann eine Datei kopiert wird – die Argumentliste ist also ausßen vor.
Wenn ich mal vieeeel Zeit habe werde ich mal mit rumspielen und am Ende sagen können, ob zwei mal tar oder einmal find mehr Overhead erzeugt…