Ich bin kürzlich über die Seite Nerd am Herd gestolpert – klingt alles sehr lecker, wie das Lachskotelett oder der Kartoffelauflauf – und sobald ich meine Experimente vergessen habe werde ich mich sicherlich dieses Seite genauer widmen.
Nur – das ist alles so normal. Lecker, aber normal. Wo ist denn das richtig nerdige Zeug, bei dem jeder klar erkennt, dass es nicht von einem Koch, sondern von einem Menschen zubereitet wurde, der ohne Supermärkte innerhalb von 48 Stunden verhungert?
Aber auch da wurde ich fündig, seine Entenbrust wird mit XML, Tags, Fehlern und Parsern zubereitet – genau so etwas hatte ich erwartet (Klick für Bild).
Für sowas gibt es doch das Kochbuch für Geeks.
von dem buch hörte ich schon – wäre es eine lohnenswerte Anschaffung?
Frag meine Frau … sie wird Dir jederzeit bestätigen, daß ich jedes gängige Kriterium eines Nerds erfülle — es sei denn, die Tatsache, daß ich überhaupt eine Frau habe, spräche dagegen — ;-)
Den XML-Fehler in dem Rezept habe ich natürlich beseitigt. Danke nochmal für den Hinweis (und die Links)!
Jeder, der mit dem IE surft, hat den Fehler übrigens nie zu sehen bekommen. Der XML-Quelltext des Rezeptes enthielt einen Fehler (dummer Fehler meinerseits), der in jedem Browser, der XHTML akzeptiert (also eigentlich alle außer Safari und IE), zu einem Syntaxfehler führt — weil der Webserver die Inhalte soweit möglich als application/xhtml+xml ausliefert, was kooperierende Browser wiederum mit gnadenlosen Fehlermeldungen ahnden.
(Jetzt überzeugt von meiner Nerd-Eigenschaft?)
Moin Martin,
ich bin endgültig überzeugt – und ich wußte tatsächlich nicht, dass WebKit kein xhtml spricht (was bin ich froh kein webzwonuller zu sein ;) ), danke für die Info.
Grüße an alle Tester deiner Rezepte, nach meinem Urlaub werde ich so weit sein, dass ich mich auch mal rantrauen werde…
Viel Spaß! Über Feedback freue ich mich natürlich!