Archiv für die Kategorie „bla bla bla“

Augsburg ist kälter als Karlsruhe*

Sonntag, 25. Juli 2010

Das Fest ist jetzt rum – und es war ein geniales Wochenende. Unter anderem Schuhe kaufen innerhalb von 5 min**, die eh so langsam getauscht werden mussten und nach Freitag nur noch matschige Klumpen waren*** sowie dem unnötig frühen Trennen eines Geeks von seinem neuen Spielzeug****. Und sonst noch? Nun ja, einiges. So ist zum Beispiel Miss Platinum dann richtig gut, wenn Miss Platinum gerade nicht auf der Bühne ist*****, überraschenderweise aus Calw gute Musik kommt******, die Flammkuchen vom Biopaten trotz******* 1234s Abstinenz immer noch lecker schmecken und die beiden besten Acts (natürlich) nicht wieder die Aufmacher waren und (ebenso natürlich) parallel spielten, Figli Di Madre Ignota machen einen unheimlich großartigen tanzbaren Ska/Italo/Balkan-Beats-Mix und Monsters of Liedermaching ist extrem unterhaltsame Kleinkunst********

*) Karlsruhe gegen ein Uhr Morgens hatte 19°C, Augsburg später am Tag um 18:30 auch
**) erster moralischer Tiefschlag dieses Tages gegenüber meinen Gastgebern
***) Der Highlight des Bela-B-Konzerts war meiner Meinung nach sein Satz “und heute scheint die Sonne – nimm das, Jan Delay
****) zweiter moralischer Tiefschlag – und dann gingen mir die Leute aus :)
*****) wie die Band wohl heißt, und veröffentlicht sie eigene Musik?
******) Stuttgarter ticken anders, die haben allesamt den Kesselkoller und sehen den Horizont nicht – was auf die Art und Weise der Leute von dort zurückschlägt. Nun ja – Calw ist kein Kessel sondern ein V-förmiger Taleinschnitt – die sehen noch nicht mal den Himmel…
********) oder wegen?
*********) denen man angemerkt hat, dass die ~40k Leute vor der Hauptbühne das BEI WEITEM größte Publikum waren, vor denen sie jemals aufgetreten sind. Jan Delay nannte es sehr treffend einen Fleischberg

argh

Donnerstag, 15. Juli 2010

Dummes DB-Design trifft dämlichen ASCII-rulez!-Ansatz.

In der DB der vorhergehender Version der Groupware-”Lösung” gibt es 1. keine eindeutige ID für Benutzer, 2. nicht-eindeutige Display-Names und 3. etliche durchaus relevante Felder (created by, midofied by u.ä.) in denen wild gemischt mal der Benutzername und mal der Display-Name drin stehen. Da war ich dann erst mal am kotzen.

Im in Python geschriebenen Export-Tool muss es nun – natürlich – die Funktion geben, diese bunte Sammelsurium an Benutzer-Identifikatoren halbwegs sauber in die XML-Files reinzupacken. So weit so schlecht.

Nun kann so ein Display-Name (i.d.R. Vorname Nachname) nun Non-ASCII-Zeichen enthalten, was wohl nicht bedacht wurde, auf jeden Fall wurde dies in dem Tool nur in einem Viertel der Fälle umgesetzt (ob es nun Absicht oder Inkompetenz war *shrug*). Aber wie dem auch sei, das Zeug habe ich jetzt gefixt – kann mir nun jemand erklären, warum es in Python den ASCII-only-Ansatz gibt? UTF-8 ist recht straight forward und auch schon einige Jährchen standardisiert, selbst in Java hat ein char eine Breite von 16 Bit und spackt nicht rum, nur weil man aus einer DB UTF-8-Strings ausliest, in eine Variable packt und diese in ein XML-Konstrukt wirft.

Snakes on a Plane*

Mittwoch, 14. Juli 2010

Wie jeder andere auch schätze ich strukturierten Code.

Aber Python hat es mit der Erzwingung der Konvention übertrieben, der Source ist einfach schlecht zu lesen – man** “rutscht” dann doch wieder ab und befindet sich plötzlich in einem falschen Block.

*) ein gar GRÄSSLICHER Film, davon Abstand halten
**) ich?

UrhG § 69e ftw!

Mittwoch, 7. Juli 2010

Brenne Nürnberg, brenne.

JD funktioniert übrigens sehr zuverlässig und dass gezielt ein falscher HTTP-Content-Type in dem Tool drin war spricht entweder für (geschäftstüchtige*) Absicht oder bodenlose Inkompetenz.

*) nicht umsonst erwähnte der Schlips ständig, dass Migrationen sonst von Business-Partnern durchgeführt werden…

Piratensender

Mittwoch, 23. Juni 2010

In den letzten Wochen hatten wir im Netzwerk einige Probleme mit Printboxen, die immer mal wieder beschlossen haben, keinen Bock mehr auf dieses Leben zu haben und keine Verbindungen mehr akzeptierten.

Eingegrenzt habe ich das dann auf massive Broadcast-Stürme – genauer IPv6-MDNS-Responses von exakt einem Apple-Rechner. Da der User gerade im Urlaub ist konnte ich mit der Kiste mal rumspielen und das ganze ließ sich erstaunlicherweise recht zuverlässig reproduzieren.
- Safari und iTunes starten (aus irgendwelchen Gründen erzeugen Macs dann mehr MDNS-Traffic)
- warten bis der Rechner in den Ruhezustand geht (ggf mehrmals aufwecken, irgendwann klappt es)
=> BAMM, Netzwerk geflutet

Das ganze äußert sich dann so, dass die Kiste auf die IPv6-Queries antworten möchte (wir nutzen v6 nicht, das ist dann alles mit Zeroconf*), aber nur kaputte Pakete rausschickt – und das bis die Leitung saturiert ist**.

Das oben markierte DNS-Paket beinhaltet laut Header angeblich 18 Antworten, über das Kupfer kamen aber nur 15. Erst dachte ich ja, dass die Karte sich nicht an die Ethernet-MTU hält, aber in den zigtausenden von kaputten Paketen sind beispielsweise auch solche, die nur 3 Antworten enthalten sollen und deutlich unter den 1500 Byte bleiben würden – auch diese sind dann nicht in Ordnung.

Google und Co schweigen sich über dieses Problem aus***, meine aktuelle Arbeitshypothese lautet, dass Apple aus unternehmensstrategischen Gründen**** alle hardwarenahen Coder ersetzt hat durch UI-Designer – und diese Treiber programmieren im Apple-typischen Flair, also mit abgerundeten transparenten Signalflanken. Und da nun der PHY nicht dieser Philosophie folgt hat er Probleme den Anweisungen zu folgen und erzeugt kaputte Pakete (die wegen der Fehlerkorrektur erkannt und erneut versandt werden).

Oder hat jemand bessere Ideen?

*) Bonjour ex Rendezvous im Apple-Sprech
**) Lustigerweise überlebt das sogar einen Reboot, nur Ausschalten und Anschalten hilft…
***) bzw ich suchte falsch
****) function follows form aka Klickibunti

ich hasse heimwerken

Samstag, 22. Mai 2010

in Augsburg wohne ich ja jetzt in so einem renovierten Nachkriegsbau – und die Substanz selbst ist eben so 60 Jahre alt.

So Zeug wie Lampen aufhängen ist ja eh grässlich, aber die Decke hier ist absolut untauglich zum befestigen von irgendwas – beim Bohren kommt einem erst mal undefinierbares entgegen und die Dübel halten kaum. Die eine Lampe hängt mit Glück*, die andere habe ich dann mit einem Stück Kletterseil einfach an den (vorhandenen) Deckenhaken angebunden.

Sieht scheiße aus, aber dafür muss ich die dämliche Bohrmaschine dafür nicht noch mal anfassen

*) in der Küche am besten nicht drunter stehen bleiben

dreimal ist keinmal

Mittwoch, 19. Mai 2010

hab vorher das dritte Mal im Leben ein Suse-System installiert. und mag diese Distribution weiterhin nicht.

Glücklicherweise ist das nur ein Testbett, um die endgültige Ablösung des letzten produktiven Suse-Servers vorzubereiten…

japp, passt

Mittwoch, 12. Mai 2010

ich bleibe erst mal hier

Augsburg ist zwar kalt*, aber das Bayrisch-Wörterbuch, welches mir meine Ex-Kollegen schenkten, brauchte ich glücklicherweise bisher noch nicht. Und nachdem ich gleich am zweiten Tag hier in’s Theater stolperte und mich dort mit den Schauspielern bekannt machte ist auch mein Input an “was machen hier” gesichert – wie zum Beispiel Jean Stein, ein Projekt in einer alten Brauerei, bis Juli werden die Räume als Restaurant/Kneipe/Ausstellungs-/Veranstaltungsraum genutzt, das Jazzkonzert letzten Samstag war genial**. Was es hier nicht gibt ist eine sinnvolle Quelle für englische SF, die Buchhandlung am schwarzen Kloster werde ich *sehr* vermissen. Nie wieder stöbern in einer unendlichen Auswahl genialer Bücher. sigh.

Ach ja, einen neuen Job habe ich ja auch. Den Beitrag von Diana*** kann ich unmöglich einholen, ich mache hier Computer-Dinge für einen Laden, der Dienstleistungs-Dinge macht für die Muttergesellschaft die Labor-Dinge macht. Weiter habe ich die Firma noch nicht durchschaut…

*) Zwischengemotze über den DWD – die rücken kostenfreie aktuelle Daten nur für “44 ausgewählte Stationen” raus, es sollte – wie in den USA – eine Regelung geben, dass staatlich erhobene/erarbeitete Daten der Gemeinfreiheit unterliegen. Aber auch die verfügbaren Datenreihen untermauern meine These: Der Durchschnitt der mittleren Monatstemperaturen ist in Augsburg niedriger als in Konstanz und deutlich niedriger als in Karlsruhe
**) Phil hat sich ganz grob für das Wochenende rund um den 25. Juni angemeldet, an sich wegen diesem; wer da Lust hat kann sich ja auch nach Bayern bewegen (CAVE: ab diesem Tag bin ich jedoch uralt und mutmaßlich nicht mehr zu gebrauchen)
***) Grüße an alle da :) Und sie sitzt nicht zwischen ihrem Boss und dem CEO (dazwischen liegt grob der offene Eingangsbereich des Bürogebäudes) sondern zwischen ihrem Boss und dem Gottvater des Unternehmens. Das ist ein Unterschied….

to whom it may concern

Montag, 10. Mai 2010

aktualisierte Adressdaten sind dann auf der “Über mich”-Seite

Norton und so

Donnerstag, 15. April 2010

Gestern noch HCM erzählt – und heute den Text wiedergefunden. Vor längerer Zeit habe ich mal für Testzwecke eine Demoversion von irgendwelchen Norton-Produkten (würg) runterladen müssen und habe einen eigenen Alias für die Bestätigungsmail eingerichtet.

Und dann kam dann das:

I’m sorry, we don’t accept email addresses with a username part of “nortonspam” because those are often forged in attempt to annoy unsuspecting recipients.

Pff.