wenn zwei ITler während der Testphase einen Bug finden – warum habe ich dann davon erst erfahren, nachdem der Test für mich abgeschlossen war und das Release produktiv ging?
Perfekt gelaufen.
wenn zwei ITler während der Testphase einen Bug finden – warum habe ich dann davon erst erfahren, nachdem der Test für mich abgeschlossen war und das Release produktiv ging?
Perfekt gelaufen.
“Klarmachen zum Ändern” sah ich bisher immer als politischen Claim an – aber dass die Piraten jetzt auch noch den Freiburger Bloghock-Termin rauben hat dann doch eine andere Qualität. Das JF-Interview war medientechnische Unbedarftheit (was ich hervorragend ironisch finde für eine Gruppierung, die aus dem spannendsten Kommunikationsmittel seit Jahrzehnten heraus entstanden ist), aber dies nehme ich so langsam persönlich…
Aber wie dem auch sei: Die einzig wahre internetaffine Veranstaltung heute in Freiburg ist selbstverständlich das Freiburger Bloggertreffen ab 19 Uhr in der WaGa.
(Mein Dank geht an Rebecca für’s organisieren)
lange Phasen der Langeweile unterbrochen von kurzen Momenten der absoluten Panik….
[die Geschichte zum missglückten Aphorismus:
ich habe hier einen neuen Server stehen, ein Intel-Barebone neuester Generation. An sich absolut Linux-tauglich.
Jedoch werden einige Innereien (Chipsatz, Ethernet-Adapter) nicht mehr vom sonst hier verwendeten Debian-Etch-Kernel unterstützt, weshalb ich notgedrungen ein Lenny installiert habe, was alleine schon reichte, meine Laune nicht zu verbessern, der Server wird ein weiterer Xen-Host und ich hätte dabei gleiche Versionen bevorzugt, um mir das verschieben der virtuellen Server zu erleichtern. Nun hat sich aber seit Kernel 2.6.25 ein Bug eingeschlichen, der unter Last dazu führen kann, dass plötzlich keine neuen Prozesse mehr gestartet werden können - beschrieben ist das beispielsweise hier. Zwar wurde der Bug angeblich in 2.6.28 gefixt, aber auch die vorgeschlagenen rückportierten Patche haben mir nicht weitergeholfen, irgendwie scheint dein System mit Xen-Hypervisor _deutlich_ empfindlicher zu sein.
Nun ja, die (meines Wissens) einzige Distribution mit 2.6.18-Kernel und nahezu vollständiger Unterstützung aktueller Hardware ist Red Hat Enterprise Linux, weshalb ich dann anfing fehlende Treiber in den Etch-Kernel zu portieren - und bin gescheitert, *irgendwas* habe wohl ich aufgrund meiner geringen C-Erfahrung** übersehen, "mein" Kernel lief zwar, sprach aber nur PIO mit den Platten, was - ähm - langsam ist.
Das Ganze fand dann statt von Samstag auf Montag zwischen 11 und 6 Uhr* und beim MA-Gespräch am Montag Vormittag war ich wohl etwas matschig (was aber nicht nur an meiner Müdigkeit lag, sondern auch daran, dass ich ca 12 Stunden spanischen und französischen Metal und Punkcore gehört habe*** - als ich kurz nach 6 aus dem Büro stolperte war ich nur noch ein sabbernder Idiot). Jetzt installiere ich auf dem Server doch RHEL (bzw CentOS - die gleichen Sourcen ohne das Red-Hat-Branding, aber dafür ohne Lizenzgebühren), gerade als ich alle Server auf eine Linie migriert habe kommt mir wieder etwas vollkommen anderes ins Haus. Nicht, dass CentOS kein gutes Server-OS ist, aber mein Administrationsaufwand erhöht sich eben doch mit jeder anderen Distribution...
Und das Beste: Der ganze Fuck muß diese Woche noch ans Fliegen kommen, sonst habe ich ein Problem mit den neuen Mitarbeitern, die zum 1.9. kommen.]
*) meint: Keine
**) 24-Stunden-System übrigens
***) finde ich für Nachtschichten genial – die Musik macht gute Laune und hält wach und weil ich kein Wort verstehe höre ich auch automatisch nicht zu und lasse mich nicht durch den Text ablenken…
Ich war heute in Düsseldorf*. On-Site-Support**.
Mitgeteilt wurde mir ein Kommunikationsproblem zwischen Client und Server, herausgestellt hat sich dann ein schnödes Download-Problem – und schuld hatte deren Proxy***.
Stille Post auf höchstem Niveau, das Ergebnis waren sieben Stunden Zugfahrt, 20 Minuten Fehlersuche und -behebung und ein verlorener Arbeitstag, den ich irgendwann**** wieder reinholen muss…
*) mein Gott, ist die Stadt hässlich
**) und ich _hasse_ Kundenkontakt
***) im Cache war ein kaputtes JAR, und das dämliche Biest hat den Download nicht erneut angestoßen, weil der HTTP-Header wohl nur auf das Changed-Datum geprüft wird, nicht die Größe der Datei
****) Wochenende? Wochenende!
Huch? Ich bin heute im Büro – unser Stromanschluss wurde umgebaut und ich habe dafür alle Server runtergefahren (war auch gut so, was angekündigt war als 15-minütiger Blackout summierte sich dann auf 2 Stunden. DAS hätte meine USV nicht durchgehalten…). Und was passiert – ich wurde angerufen. An einem Samstag. Von der Telekom! Die Störung ist schon einige Zeit gemeldet, die Hoffnung auf Lösung habe ich an sich schon aufgegeben – und dann haben die SERVICE! An einem SAMSTAG!
Geradezu schockierend, so etwas hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können…
Derzeit findet über das Internet eine Debatte statt in froher Eintracht von deutschen Christdemokraten, chinesischen Zensoren, vom russischen Putin und von iranischen Mullahs, allen ist aus unterschiedlichen Gründen – das billige ich Ihnen zu: Aus unterschiedlichen Gründen – aber eines gemein: Nämlich frei Kommunikation und Netzneutralität ist ein Dorn im Auge und das gefährdet in Deutschland in der Tat die Freiheitsrechte. Es ist überhaupt kein Zufall, dass der innenpolitische Sprecher [Uhl der CDU-]Fraktion gesagt hat in aller Deutlichkeit: “Überwachung, da könne man von China lernen”
Jörg Tauss, Piratenpartei, Bundestagsdebatte vom 03.07.2009
’nuff said.
Leider kann ich ihn nicht im September nicht direkt wählen. Aber ich bin einer die “vielen tausend Jugendlichen*”, welche die jetzige Politik in diesem Land nicht mehr unterstützen können.
*) *hüstel*, aber ich hoffe Tauss meint auch mich im Video der Debatte…
Am Samstag zwischen 01:10:01 und < 01:15:00* ist ein zentraler Xen-Host von uns abgeschmiert - da ich leider noch keine Zeit hatte, mich mit einem sinnvollen Monitoring und Remotelogging zu befassen, kann ich die Ursache nicht festnageln, wird wohl das FS gewesen sein, dass plötzlich nicht mehr wollte. Nun, ich war zufälligwie praktisch immer an dem Tag im Büro, weshalb der Ausfall “nur” 10 Stunden dauerte.
Meine schöne Uptime…
Da ich ab Freitag Urlaub habe und ich diesen nicht riskieren will (wäre nicht das erste mal, dass mir Urlaube zusammengestrichen und verschoben werden) und ich meinen Kollegen etwas an die Hand geben wollte im Falle eines Crashs habe ich heute den Server offline komplett gesichert – dauerte dann etwas länger als befürchtet, die externe Platte ist wohl etwas lahm.
Wie es eben so sein sollte, den letzten Bus habe ich verpasst, und fukken, Taxi nachts von Hochdorf Gewerbegebiet nach Littenweiler ist TEUER. In meinem Tran habe ich mir dann auch keine Quittung geben lassen, mit Wiedererstattung wird da wohl nicht sein. Aber an sich ist mir das scheißegal, wenn mir das meine freien Tage rettet…
*) ersteres war der letzte Logeintrag, bei zweiterem wäre ein fünfminütiger Cron wieder in den Protokollen aufgeschlagen
Einer meiner Lieferanten* beherzigt noch das Motto “Viel hilft viel” und hat dann einen USB-Stick (sic!) in eine Kiste gepackt, die ohne Probleme eine dreistellige Zahl dieser Teile verkraftet hätte…
*) vielleicht erkennt ja jemand das Logo – das ist das Systemhaus, welches letztes Jahr ein Rekordergebnis hatte aber teilweise schon Kurzarbeit anmeldete, das erste Quartal 09 ging dann komplett in die Hose und laut dem Heiseforum werden – entgegen der Aussagen des Managements – auch schon Arbeitsplätze abgebaut. Aber die Portokasse ist wohl noch gut gefüllt :)