Also, ich meine das Upgrade von Vista nach XP…
Lest euch dazu auch die /.-Kommentare an – die lohnen sich mal wieder.
Ach ja, ich mag es, wenn meine VorUrteile bestätigt werden…
Also, ich meine das Upgrade von Vista nach XP…
Lest euch dazu auch die /.-Kommentare an – die lohnen sich mal wieder.
Ach ja, ich mag es, wenn meine VorUrteile bestätigt werden…
ein paar Dinge nach meinem Upgrade waren noch offen, im ersten und zweiten Anlauf habe ich nicht alles gefixt.
Denied-Meldungen von SELinux
Nach dem Upgrade waren einige SELinux-Policies wohl nicht meinem System angepaßt, weshalb es Fehler im syslog hagelte, die ungefähr so aussehen:
Dec 12 10:21:27 localhost kernel: audit(1197451287.737:9): avc: denied { ioctl } for pid=2437 comm=”X” path=”/dev/fb0″ dev=tmpfs ino=5583 scontext=system_u:system_r:xdm_xserver_t:s0-s0:c0.c1023 tcontext=system_u:object_r:device_t:s0 tclass=file
Ich habe nicht lange nach der Ursache gesucht sondern gleich eine neue SELinux-Policy erstellt, die einfach das erlaubt, was angeprangert wird.
cat /var/log/messages | grep “avc: denied” | audit2allow -m local > /root/policy.te
checkmodule -M -m -o /root/policy.mod policy.te
semodule_package -o /root/policy.pp -m policy.mod
semodule -i ./policy.pp
Damit wird eine non-base policy mit dem Namen “local” erstellt und installiert, sollten später noch weitere Änderungen notwendig sein, habe ich das Ergebnis der ersten Zeile (audit2allow) immer manuell mit der policy.te zusammengefaßt und das Modul neu erstellt, es soll wohl mit semodule_link und semodule_expand auch möglich sein Module zu verbinden bzw zu erweitern, aber das habe ich nicht hingekriegt…
Audioausgabe
Auf diesem Laptop hatte ich bisher Fedora 5, 6 und 8 und jedesmal wurde die Musikausgabe schlechter, vor allem bei tieferen Passagen scheppert und klirrt es furchtbar, ein Verhalten, dass so krass erst mit der Version 8 kam. Klar, die Onboard-SiS-Soundkarte ist kein Klangwunder, aber das war dann doch zu heftig. Ich habe dazu erst mal den shiny new Soundserver PulseAudio aktiviert, bei Fedora 8 der Default, aber nicht beim Upgrade von älteren Versionen, in der Hoffnung, dass damit die Audiowiedergabe zumindestens wieder FC6-schlecht wird und nicht F8-katastrophal bleibt. Hat nichts gebracht, der Sound war immer noch grottig und zu allem Überfluss ging dann auch VLC nicht mehr – also wieder weg damit und ich spare mir auch eine Erläuterung für das Aufsetzen von PulseAudio, wir können drüber reden, sobald VLC unterstützt wird…
Gelöst habe ich damit mein Audioproblem nicht, weshalb ich mir gestern eine externe USB-Soundkarte ersteigert habe, die anscheinend unter Linux ohne Probleme mit gutem Klang funktioniert, ich halte euch auf dem laufenden.
Beim rumfischen in Jamendo bin ich wieder auf zwei schöne Perlen gestoßen – Aavepyöra aus Finnland mit dem Album Goddess Guerilla, sehr angenehm inspiriert von dem Blade-Theme (ihr erinnert euch – die Schlachterhalle mit dem Ochsenblut…) sowie Punkamine mit dem gleichnamigen Album, der ultimative Beweis dafür, dass auch in der Mongolei großartige Punkmusik entsteht (was die auch immer zu erzählen haben – verstehen tue ich kein Wort).
Soviel dazu – denn das, was ich vorher schrieb ist natürlich nur die halbe Wahrheit, Nacharbeiten gibt es auch noch einige.
Mit package-cleanup –problems und package-cleanup –orphans lassen sich Pakete mit nicht erfüllten Library-Bedingungen bzw. ohne Verweise in konfigurierten Repositories anzeigen – bei mir flogen da einige i386-Pakete raus, die ich irgendwann mal brauchte sowie als großer Block gstreamer08 – der ist inzwischen _wirklich_ out. Dabei bemerkte ich auch das Problem von Wengophone mit fehlenden libboost-Versionen, weshalb ich das ganze Biest neu kompilierte.
Nächstes Ding war dann der nicht startende Tor-Knoten, aber das lag nur an falschen Benutzerrechten, unter 8 läuft Tor mit einem anderen User, es reichte dann /var/lib/tor/.tor zu löschen und alles war in Ordnung.
Richtig pervers wurde es dann allerdings mit avahi – für irgendetwas habe ich das mal in der i386er-Version gebraucht und jetzt ließ sich das wegen einem nicht mehr unterstützen Post-Uninstall-Skript deinstallieren. Workaround war dann Cross-Compiling: Ich habe mit das src-Paket geladen, den störenden Skript aus der spec geworfen und mit mock das Teil neu kompiliert – per rpm -i –force ließ sich das dann über die nicht deinstallierbare Version drüberbügeln und ganz normal deinstallieren…
Neben diesen Killern habe ich noch etwas Unstimmigkeiten mit SELinux – aber die stören erst mal nicht so sehr, dass ich mich drum kümmer. Möglicherweise werde ich das aber noch genauer rauskriegen und dann hier mitteilen.
WengoPhone 2.1.2
RPM für Fedora 8
Library-RPM für Fedora 8
src-RPM für Fedora 8
Seit einiger Zeit ist das System wieder up – ich liege also nicht schmollend in der Ecke…
Der Installer Anaconda ist inzwischen ziemlich gut geworden, er hat eigentlich alles richtig gemacht, nur die wenige Sachen sind kaputt gegangen. Was weggefallen ist, sind die Themes, die ich für den Anmeldebildschirm und meinen Desktop verwendete, das waren dann beim ersten Boot ein paar Fehler zum wegklicken und ich muß mich jetzt an eine andere Fensterdekoration gewöhnen.
Was ich – mal wieder – kaputt gespielt habe ist mein Eclipse, nachdem Fedora 8 jetzt 3.3 Europa mitbringt wollte ich noch mal die Pakete ausprobieren, und habe, um den ganzen Schmodder der Eclipse-eigenen Softwareverwaltung loszuwerden, /usr/share/eclipse und /usr/lib64/eclipse gelöscht und dann die Pakete installiert. Jetzt kommen dann lustige Fehler beim starten und die GUI will gar nicht mehr – aber das kläre ich später mal.
Die selbstgebackenen Pakete (Widelands, OpenWengo [Update Stimmt nicht, es gibt Probleme mit libboost-Dependencies, Rebuild läuft lief, siehe hier] und KomPoZer) laufen immer noch, aber ich werde sie trotzdem beizeiten mal neu kompilieren.
Das Skype-Paket funktioniert noch einwandfrei, aber da ist mir aufgefallen, dass es auf der Homepage nicht mehr die Repository-Seite gibt, obwohl sie noch funktioniert und gepflegt wird. Wer also Skype unter Fedora 8 verwenden will, installiere qt4.i386 (gibt es inzwischen auch ohne mogeln für x86_64) und erstelle in /etc/yum.repos.d/ die Datei skype.repo mit dem Inhalt
[skype]
name=Skype Repository
baseurl=http://download.skype.com/linux/repos/fedora/updates/i586/
gpgkey=http://www.skype.com/products/skype/linux/rpm-public-key.asc
enabled=1
gpgcheck=1
yum install skype sollte es dann tun. [Update Die Pappnasen haben den pubkey auf dem Server entfernt - archive.org kennt ihn noch, einfach mit "rpm --import" installieren...]
Zur Zeit lade ich die Updates, obwohl Fedora 8 noch gar nicht so lange raus ist, sagte yum
Install 15 Package(s)
Update 505 Package(s)
Remove 0 Package(s)Total download size: 863 M
Erschreckend… Für das erfolgreiche anstoßen des Updates war etwas Repository-Voodoo nötig, von poptop gibt es kein Fedora-8-Repo weshalb ich es und die Programme runtergeworfen habe (ist mir aber egal, brauche ich nicht mehr) und das Livna-Paket gstreamer-plugins-ugly-devel existiert nicht mehr – weg damit, braucht eh keiner.
Update Mehr Package-Voodoo – kam dann erst nach dem Transaction Test – das Paket imlib ist bei FC6 neuer als bei FC8 (seufzt…), Impromptu-Fix ist dann
rpm -i –force /var/cache/yum/fedora/packages/imlib-1.9.15-4.fc8.i386.rpm
Freitag, kurz vor Mitternacht. Der Support für FC6 läuft endgültig aus.
Zwar eine sinnlose Geste, da eh alle Pakete neu aufgespielt werden, aber die letzten Patche habe ich noch mitgenommen, war dann doch noch einiges, inklusive Kernel…
Installing:
kernel 2.6.22.14-72.fc6
kernel-devel 2.6.22.14-72.fc6
Updating:
arts 8:1.5.8-1.fc6
arts-devel 8:1.5.8-1.fc6
kdelibs 6:3.5.8-1.fc6
kdelibs-devel 6:3.5.8-1.fc6
kernel-headers 2.6.22.14-72.fc6
openoffice.org-calc 1:2.0.4-5.5.25
openoffice.org-core 1:2.0.4-5.5.25
openoffice.org-impress 1:2.0.4-5.5.25
openoffice.org-langpack-de 1:2.0.4-5.5.25
openoffice.org-writer 1:2.0.4-5.5.25
xorg-x11-xfs 1:1.0.5-1.fc6
Removing:
kernel 2.6.22.7-57.fc6
kernel-devel 2.6.22.7-57.fc6
Im Moment mache ich eine Komplettsicherung von meinem Home und werde mich dann mit der Fedora-8-DVD rumärgern, idiotischerweise wurde von 6 auf 7 die Version von rpm so geändert, dass von einem Online-Upgrade abgeraten wird.
Sollten wir uns nicht mehr lesen habe ich meinen Rechner kaputt gespielt und liege schmollend auf dem Sofa…
*) Eines der besten Bücher von Douglas Adams übrigens – unbedingt lesen
An sich funktioniert gmail mit IMAP ziemlich gut, bis auf einer nervige Kleinigkeit, zumindestens in Kombination mit meinem Mailer Evolution.
Schön standardkonform markiert Evolution die Mails beim Löschen nur mit dem IMAP-Flag “deleted” – was aber gmail nicht akzeptiert, nach einem Neuanmelden (also meistens am nächsten Tag, wenn ich Evolution wieder öffne) sind die ganzen angeblich gelöschten Mails wieder – tada! – als ungelesene da.
Es sieht so aus als würde gmail _wirklich_ auf dem Trip stehen, dass keine einzige Mail jemals gelöscht werden soll, als Workaround markiere ich jetzt Mails von Google nur noch als gelesen, zumindestens das wird akzeptiert…
Kann das auch mit anderen Mail-Programmen nachvollzogen werden?
Es gibt einige Rahmenbedinungen, damit es wirklich nur 10 Minuten dauert, aber auch bei Ramen benötigt man einen Wasserkocher, eine Schere für die fitzeligen Tüten, einen Teller und einen Löffel.
Bei diesem Backup-Rezept bedarf es viel weniger – nur einen 24/7 laufenden Debianserver (bei mir wegen dem) und einen zu sichernden Linux-Rechner (geht auch mit allen anderen Betriebssystem, das Rezept muß dann ggf leicht angepaßt werden).
apt-get install backuppc
htpasswd /etc/backuppc/htpasswd backuppc
cd /etc/apache/conf.d/
ln -s /etc/backuppc/apache.conf
[Rechnername] 0 [Mailuser]
$Conf{EMailNotifyMinDays} = ’100′;
$Conf{RsyncArgs} = [
'--numeric-ids',
'--perms',
'--owner',
'--group',
'--devices',
'--links',
'--times',
'--block-size=2048',
'--recursive',
'-D'
];
$Conf{RsyncClientCmd} = ‘$sshPath -q -x -l root $host $rsyncPath $argList+’;
$Conf{RsyncClientPath} = ‘/usr/bin/rsync’;
$Conf{RsyncClientRestoreCmd} = ‘$sshPath -q -x -l root $host $rsyncPath $argList+’;
$Conf{RsyncRestoreArgs} = [
'--numeric-ids',
'--perms',
'--owner',
'--group',
'--devices',
'--links',
'--times',
'--block-size=2048',
'--relative',
'--ignore-times',
'--recursive'
];
$Conf{RsyncShareName} = [
'/'
];
$Conf{XferLogLevel} = ’1′;
$Conf{XferMethod} = ‘rsync’;
$Conf{BackupFilesExclude} = {
‘/’ => [
'/dev',
'/sys',
'/proc',
'/auszuschließendes/verzeichnis'
]
};
Ich habe den Mailzeitraum großzügig auf 100 Tage gesetzt, damit ich nicht mit Mails bombadiert werden, zusätzlich zu /dev, /sys und /proc habe ich noch die Ordner mit Filmen und MP3s aus der Sicherung ausgeschlossen.
su backuppc
ssh-keygen -t dsa [Passwort leer lassen]
scp /var/lib/backuppc/.ssh/id_dsa.pub [User]@[Zielhost]:/root/.ssh/authorized_keys
ssh [Zielhost] [sollte dann ohne Kennworteingabe funktionieren]
/etc/init.d/apache restart
/etc/init.d/backuppc restart
Fertig – ab sofort wird alle 24 Stunden ein Backup erzeugt, dabei pingt der Server stündlich alle Clients an, sobald der zu sichernde Rechner läuft und der Zeitraum zwischen zwei Backups erreicht ist, wird automatisch ein Backup erzeugt.
A reminder to users: Fedora Core 6 will reach its end of life for updates on
Friday, December 7, 2007.Fedora 7 will remain supported until one month past the release of Fedora 9
(as things stand, this would be roughly through the end of May, 2008).
So’n Mist – bloß weil ich es seit Monaten nicht auf die Reihe kriege, mich mal mit einem Dist-Upgrade auseinanderzusetzen kriege ich ab heute in einem Monat keine Security-Updates mehr.
Genug genörgelt. Ich sollte mal eher anfangen was zu machen. Ab morgen. Vielleicht*.
*) siehe auch Blumentöpfe, Regal
Leider nicht auf dem Konto, aber suchmaschinentechnisch. Mein Peer läuft jetzt stabil auf einem alten Server, allerdings mit einem defekten Raid-10 – eine Platte habe ich schon neu gekauft, das Kabel getauscht, beides war nicht das ursächliche Problem. Keine Ahnung wo das herkommt, ich schaue mir das nach dem Urlaub noch mal genauer an.
Täglich indexiere ich so um die 50000 Seiten und bin damit im oberen Drittel der regelmäßig aktiven Peers – auch Uralthardware ist somit für Yacy gut geeignet, Hauptsache viel Arbeitsspeicher kann dafür genutzt werden.