einmal ist Zufall?

4. Juli 2010

Das bisher einzige WM-Spiel, welches ich “anschaute”* war dann jenes, welches von der deutschen Mannschaft verloren wurde. Da wissenschaftliche Methodik über Wiederholungsexperimente funktioniert – wann ist das nächste Spiel?

*) auf dem Familientreffen, ein Onkel wollte es sehen. Ich saß seit kaum 5 Min mit meinem Kaffee im Wohnzimmer meiner Eltern als Foul und Tor stattfanden

der Geist ist willig

30. Juni 2010

einerseits bin ich ein totaler Sommermensch. andererseits mag mein Körper 25°C+ gar nicht. das Leben kann so grausam sein…

Code lesen hilft

29. Juni 2010

im Heiseforum gibt es ja immer mal wieder Trolle*, die als Gegenargument von Open Source nennen, dass niemand diesen Code jemals lesen würde – besonders verbreitet ist dies dann, wenn mal wieder eine Sicherheitslücke in irgendeinem namhaften Projekt gefunden wurde. Nun, ich kompiliere nun weder mein Linux selbst noch lese ich den Code vor dem Nutzen einer Software; doch die Möglichkeit dazu ist Gold wert.

Folgendes spontan gewähltes Beispiel: Ich bin in einem Projekt bei $AG involviert, in dem die Groupware** aktualisiert werden soll – die Datenmigration von Postgres/Tomcat zu Mysql/eigene Serveranwendung läuft dabei über ein Tool, welches – im Unterschied zur Groupware selbst – nicht im Code vorliegt. Wie erwartet (und ob der Komplexität solcher Migrationen auch wahrscheinlich kaum anders möglich) spackt das Tool nun rum; bei den Versuchen brach mal der Export mit kaum aussagekräftigen Fehlermeldungen ab, der Import ist vollkommen inkonsistent – die selben Daten an unterschiedlichen Tagen eingespielt brechen mal inkonsequent ab, mal läuft es augenscheinlich größtenteils fehlerfrei durch; konstant ist nur, dass weder Kalendereinträge noch abgelegte Dateien beim Import mitgenommen werden.

Und ja – jetzt wäre es einfach nur genial, den Code einfach nachlesen zu können. Ich bin kein Programmierer (und will es auch nie werden), aber wenn ich in Freiburg bei der zurückgesourcten*** Qualitätssicherung der hauseigenen Software etwas gelernt habe ist es das Schätzen der Möglichkeit, einfach mal anzuschauen, was denn da die Coder dem Admin wieder auf den Tisch gelegt haben. Für mich wird Closed Source nie wieder eine Alternative sein, keine Doku kann im Falle des Falles mit dem stöbern im Quelltext mithalten.

Völlig themenfremde Nebenfrage (weil ich den Umschlag gerade aufmachte): Ist es normal, dass Headhunter-Unternehmen einem nach einer erfolgreichen Vermittlung handgeschriebene Geburtstagskarten schicken? Als (glücklicherweise nicht mehr) IT-Einkäufer kenne ich ja das Weihnachtskartendrama – aber auch bei sehr engen Lieferanten waren im Höchstfall nur die Unterschriften noch manuell erstellt.

*) nicht, dass nicht alle anderen auch Trolle sind…
**) der Laden sitzt auch in Nürnberg. diese Stadt wird irgendwann brennen.
***) an mich :) Geo: Schöne Grüße an Ivo :)

Piratensender

23. Juni 2010

In den letzten Wochen hatten wir im Netzwerk einige Probleme mit Printboxen, die immer mal wieder beschlossen haben, keinen Bock mehr auf dieses Leben zu haben und keine Verbindungen mehr akzeptierten.

Eingegrenzt habe ich das dann auf massive Broadcast-Stürme – genauer IPv6-MDNS-Responses von exakt einem Apple-Rechner. Da der User gerade im Urlaub ist konnte ich mit der Kiste mal rumspielen und das ganze ließ sich erstaunlicherweise recht zuverlässig reproduzieren.
- Safari und iTunes starten (aus irgendwelchen Gründen erzeugen Macs dann mehr MDNS-Traffic)
- warten bis der Rechner in den Ruhezustand geht (ggf mehrmals aufwecken, irgendwann klappt es)
=> BAMM, Netzwerk geflutet

Das ganze äußert sich dann so, dass die Kiste auf die IPv6-Queries antworten möchte (wir nutzen v6 nicht, das ist dann alles mit Zeroconf*), aber nur kaputte Pakete rausschickt – und das bis die Leitung saturiert ist**.

Das oben markierte DNS-Paket beinhaltet laut Header angeblich 18 Antworten, über das Kupfer kamen aber nur 15. Erst dachte ich ja, dass die Karte sich nicht an die Ethernet-MTU hält, aber in den zigtausenden von kaputten Paketen sind beispielsweise auch solche, die nur 3 Antworten enthalten sollen und deutlich unter den 1500 Byte bleiben würden – auch diese sind dann nicht in Ordnung.

Google und Co schweigen sich über dieses Problem aus***, meine aktuelle Arbeitshypothese lautet, dass Apple aus unternehmensstrategischen Gründen**** alle hardwarenahen Coder ersetzt hat durch UI-Designer – und diese Treiber programmieren im Apple-typischen Flair, also mit abgerundeten transparenten Signalflanken. Und da nun der PHY nicht dieser Philosophie folgt hat er Probleme den Anweisungen zu folgen und erzeugt kaputte Pakete (die wegen der Fehlerkorrektur erkannt und erneut versandt werden).

Oder hat jemand bessere Ideen?

*) Bonjour ex Rendezvous im Apple-Sprech
**) Lustigerweise überlebt das sogar einen Reboot, nur Ausschalten und Anschalten hilft…
***) bzw ich suchte falsch
****) function follows form aka Klickibunti

Alptraum in Rosa – genau wie gewünscht

17. Juni 2010

harr, ich hab eine Druckvorlage für meinen schaurig-grässlichen T-Shirt-Wunsch – meine Schwester hat Nephele* dafür gewonnen, mir so etwas zu basteln.

Der Rohentwurf war dann auch schon _sehr_ vielversprechend.

Und für die mutigen unter euch – nach dem Klick das ganze in FarbeRosa und buntrosa (und hinterher nicht heulen; ihr seid gewarnt).
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Künstler gesucht

12. Juni 2010

Das geistert mir schon einige Zeit im Kopf herum – jetzt bringe ich es einfach mal auf Papier ins Blog, vielleicht findet sich ja wer.

Ich wünsche mir als T-Shirt-Motiv ein übertrieben zuckersüßes Wesen (Hase? Katze? Sonst irgendwas niedliches?) im Glubschaugen/Hello-Kitty-Stil, vollständig überspitzt gezeichnet mir rosa und Blümchen und allem Schnickschnack, und als Sprechblase dazu ein “Kill all humans”, in einer schnörkeligen Schrift, der i-Punkt als Herz oder so. Von der Farbwahl her sollte es so sein, dass es gut auf ein schwarzes oder dunkegraues Shirt gedruckt werden kann.

Irgendwelche Vorschläge? Sei es eine Zeichnung oder wen ich fragen könnte mir so etwas zu malen?

Nachtrag: Was ich vergessen hatte: Es sollte flächig sein und nicht zu komplex mit vielen Details – es soll ja kein Digitaldruck werden.

geht, geht nicht, geht gar nicht

10. Juni 2010

Kein Problem habe ich damit, dass jemand sein iPhone jailbreakt und eine WLAN/UMTS-Router-Software drauf installiert. In Ordnung ist es auch, sein gejailbreaktes iPhone mit einer anderen MAC-Adresse zu versehen, um das Firmennetzwerk zu nutzen.

Die Kombination geht nicht – es ist recht desaströs, wenn das iPhone im Firmennetzwerk hängt und der DHCP-Server der Routersoftware den stabilen Netzwerkbetrieb beeinträchtigt.

Gar nicht geht ist leugnen, so eine Software habe ich nicht oder auch die Geschäftsführung verwendet iPhones sowie auch wintest6* ist ein virtueller Rechner, der hat keine MAC ist eine ganz schlechte Tour. Aber alle Vorurteile wieder bestätigt: Ein Windows-Admin, der auch Apple-Produkte verwendet kann einfach nur unbedarft sein.

*) der zur MAC-Adresse hinterlegte Rechnername im Netz

Wunschweltmeister Nordkorea

8. Juni 2010

Dieser Telepolis-Artikel spricht mir als Fussballignorant sehr aus der Seele…

[.. E]inzelne Mannschaften haben auch in deutschen Städten ihre Lärmlobbies, die mit nächtlichen Autokorso-Demonstrationen und anderen Festivitäten zur unfreiwilligen Teilnahme an den von ihnen geschätzten Ereignissen zwingen. Besonders unangenehm könnte der Lärm dieses Jahr nicht nur wegen den “Vuvuzelas” werden [..], sondern auch, weil der offizielle WM-Hit “Waving Flag” in seiner nervenzerrüttenden Stumpfheit mit David Hasselhoffs “Looking für Freedom” vergleichbar ist.

Möge der leisere gewinnen!

wer keine Kommentare will

3. Juni 2010

kriegt sie eben per Trackback :)

Der Herr Kompa wunderte sich über den Kommentar von Josef Joffe, der exklusiv bei der Titanic veröffentlicht wird und nicht von Josef Joffe ist.

Das ganze läuft schon längere Zeit, angefangen hat es mit einem Joffe-Kommentar zu dem Comiczeichner Westergaard und mündete in einer Gegendarstellung. Es gibt da glaube ich noch ein paar mehr von, auf die schnelle fand ich noch das.

Опа!

3. Juni 2010

Gestern war ich auf einem Konzert der Band Опа (bzw Opa in dem hier genutzten Alphabet…) – angekündigt als “Extrem tanzbarer Klezmer-Reggae-Mix aus St. Petersburg”, alleine nur wegen dieser lächerlich-pompösen Beschreibung bin ich da hingegangen. Nun ja, für meine ungeübten Ohren klingt das irgendwie nach Ska. Und ich werde nie wieder die Klarinette unterschätzen, so ein Ding rockt!

Großartig war es, solltet ihr mal die Chance haben auf ein Konzert zu gehen – macht es und nehmt mich mit. Klickt euch mal durch die Videos, es lohnt sich.