humanitäre Waffen

29. März 2011

Wie passt

Wir bitten jeden um Hilfe, und ein Punkt davon ist, unserer Jugend bessere Waffen zu geben. (Mahmud Shammam, Sprecher des Übergangsrats in Libyen)

mit der Bereitschaft zusammen, den Aufständischen den Export von Öl zu erlauben?

Sie brauchen Geld, um voranzukommen. (Hillary Clinton, US-Außenministerin)

Laut FTD für humanitäre Zwecke, aber wenn die Air Force schon Flugzeuge einsetzt, die wie die AC-130 mit seinen Maschinengewehren eigentlich nur gegen weiche Ziele taugen und irgendwelche untergeordnete Rebellen weitere NATO-Luftangriffe verlangen, da sonst [der Vormarsch] nicht voran komme scheint mir das ganze jetzt recht weit weg von der UN-Resolution zu sein, die eine Flugverbotszone einrichtete und Angriffe gegen die libysche Bevölkerung unterbinden sollte.

Wieder eine MissionKrieg unter dem Label regime change? Inklusive Kreuzzugrhetorik? (Diesmal von Sarkozy: “[..] vor allem jeder arabische Herrscher muss verstehen, dass die Reaktion [..] von nun an jedes Mal die gleiche sein wird”) Wie beruhigend.

Das Miststück lebt

29. März 2011

Ich habe hier zwei Citrix-XenApp-Farmen, die beide über einen SSL-Gateway im Netz verfügbar sind. Bei der einen ging das Veröffentlichen über das Frontend der Appliance problemlos, die andere spackte mit wirren JavaScript-Fehlern beim Öffnen des Citrix-Web-Interfaces rum.

Ausgeliefert werden soll die harmlose Zeile
  document.body.style.behavior = ‘url(#default#clientCaps)’;
(das ist irgendein seltsamer Hack für den Internet Explorer)
einer der beiden IIS spuckte jedoch
  document.body.style.behavior = ‘url(‘#default#clientCaps’)';
aus (ein Paar Apostrophe zu viel eben).

Wenn gleich konfigurierte IIS eine vollkommen identische (in dem Fall sogar statische Seite) ausliefern sollen – warum zum Geier mogelt einer davon Zeichen mit in den Reply? Drecksmüllsoftware. In meinem nächsten Leben* mache ich was ohne Computer.

*) welches (hoffentlich) nicht kommt…

stell dir vor es ist Krieg…

26. März 2011

Heute war ich mit ein paar Arbeitskollegen Paintball spielen, ich glaube das war das erste Mal im Leben, das ich etwas schußwaffenähnliches in der Hand hielt.

Saumäßig spaßig.

- die Kugeln fetzen ganz schön, auf dem Oberschenkel habe ich einen bunt schillernden Bluterguß*
- *unheimlich* anstrengend, nach den 3 Stunden war (und bin…) ich platt
- es ist auf eine seltsame Weise befriedigend, auf Leute zu ballern die man kennt**
- vorher vereinbarte Constraints (nur ab 4 Meter schießen, nur auf den Oberkörper zielen) gehen im Adrenalinrausch unter***

*) so 5 auf 7 Zentimeter, farblich von innen: Weiß, Blutrot, Hellblau
**) ging mir bei Egoshootern schon so, im Internet spielen ist öde, interessant ist es erst auf einer LAN-Party
***) so weit ich das überblicke wurde das von allen Beteiligten aktiv ignoriert…

strahlender Humor

19. März 2011

Anbauen geht schon heute. Nur mit dem Essen müssen wir noch ein wenig warten. Vielleicht 20.000 Jahre.

Der Direktor des AKW Tschernobyl auf die Frage, wann der Kartoffelanbau wieder möglich ist.

Humor hat er ja :)

ICA Client für Debian Lenny AMD64

16. März 2011

Weil mich dieses Gebastel genervt hat habe ich mal das deb-Paket vom ICA ClientCitrix Receiver amd64-tauglich gemacht.

Zu finden ist es unter icaclient_11.100_amd64.deb und scheint sogar zu funktionieren – die Dependencies sind ausreichend für ein frisch installiertes Lenny mit Gnome-Desktop.

Natürlich ist das eigentlich weiterhin ein i386-Programm, weshalb dieses Paket in /usr/lib32/ noch die Libraries von OpenMotif abwirft.

Ohne Gewähr und so.

Qualitätsmedien

9. März 2011

Entweder der Spiegel hat in einem kleinen Satz eine politische Sensation versteckt oder die Redaktion lässt gerade Primaten aus Agenturmeldungen Artikel zusammenstoppeln.

Und DIE wollen ein Leistungsschutzrecht haben, um die Qualität der deutschen Medienlandschaft hoch zu halten?

wieder versöhnt

7. März 2011

Mit der 13. Ausgabe von Fedora war ich *sehr* unglücklich – PulseAudio war ein SDD* und irgendwann im Laufe der Entwicklungsgeschichte stieg dann auch der WLAN-Support aus (merkte ich erst nicht, da ich hier per Kupfer angebunden bin**).

Mit dem Upgrade auf 14 ging dann die Audioausgabe ohne Rumgefrickel im gstreamer-Backend wieder und auch die WLAN-Geschichte hat sich geklärt – das Kernelmodul acer-wmi (ein an sich generischer Treiber für ACPI-Zeug in Laptops) ist wohl seit einiger Zeit broken mit dem Lenovo S12, was dann kein Problem ist, wenn man (ich…) es erfährt und auf die blacklist setzt, ich kann damit leben, dass ich WLAN und Bluetooth über den Hardwareschalter (de)aktiviere und das Zeug nicht mehr per Software steuerbar ist.

Das einzige was mich zur Zeit echt noch nervt ist der zerlegte Window Manager slim, der nicht so aufgebläht ist wie GDM – ich kriege ihn gerade nicht zum Laufen zusammen mit ConsoleKit, was eigentlich schon länger die ganzen Benutzerrechte in Fedora verwaltet aber wohl erst mit 14 so richtig scharf ist. Ich kann gerade entweder USB-Sticks im Userland automatisch mounten oder slim verwenden, beides zusammen geht nicht…

Aber da ich faul bin suche ich jetzt nicht nach einer Lösung sondern nutze erst Mal GDM, ist ja nur für das Login.

*) Schlimmstes denkbares Desaster, GAU war mir zu eintönig
**) im Netzwerkbereich bin ich ein erzreaktionärer Konservativer…

hmm

4. März 2011

ob preupgrade wohl wirklich funktioniert? Ich bin dann auf jeden Fall mal weg :)

Update: Lief sogar problemlos durch, ich bin erstaunt…

There’s no place like 127.0.0.1

22. Februar 2011

Außer natürlich, das Proxyautokonfigurationsskript* ist im Arsch und definiert 127.0.0.1 um als localhost auf dem Proxy. Grummel.

*) was für ein Wort…

harr

21. Februar 2011

Eine Gegenmeinung zum Leistungsschutzrecht in Deutschland erscheint in welchem journalistischem Qualitätsmedium? FAZ? Spiegel? Süddeutsche? FTD? Nein, NZZ :)

(Gegenbeispiele aus deutschen Medien nehme ich sehr gerne zur Kenntnis)