Kategorien
Indianer, Kater und andere Serverbewohner

Und es geht doch…

Nachdem gestern die neue Version der Groupware auf dem Testsystem eingespielt wurde, bat mich heute der Handbuchersteller, auf dem Testsystem wieder die Demo-Datenbank mit Dummy-Daten für Screenshots einzubinden – was jetzt etwas blöd kam, da auch die neue Version getestet werden soll, mit einem aktuellen Dump des Produktivsystems.

Endlich mal die Möglichkeit, mein neues Rollout-Konzept zu testen:

  1. Auf SMB-Freigabe des Xen-Host den Ordner der J2EE-Applikation der Testgroupware kopieren
  2. Konfiguration in den Textfiles anpassen (Datenbank,automatische Jobs deaktivieren und so)
  3. Das neue Verzeichnis im webapps-Verzeichnis vom Applikationsserver mounten
  4. minimale Servlet-XML-Datei erstellen (eigentlich nur Pfad und Applikationsname)
  5. im Tomcat-Manager XML importieren und Anwendung starten
  6. Java Web Start Client des Testsystems kopieren und Konfiguration anpassen (Servlet-Pfad des Servers)
  7. Link an Auftraggeber schicken

Dauer: 10 Minuten

okay – war etwas gemogelt, da die Datenbank schon vorhanden war, aber lustig war es schon eine komplett neue Umgebung fertig zu haben bevor der User wieder von der Kaffemaschine zurück kam…

Von renke

IT-Ratte (oder Systemadministrator), hat nen neues Spielzeug gekriegt und wird die "Genese" des Servers hier bebloggen.

21 ist nur die halbe Wahrheit.

2 Antworten auf „Und es geht doch…“

Komplett automatisieren?
Aber dafür tritt es wahrscheinlich nicht oft genug auf?

lohnt nicht so wirkich – häufiger werden eher Updates kommen und da werde ich die Ant-Skripte noch so anpassen, dass beim kompilieren gleich die verschiedenen Versionen (Test, Demo, Produktiv) mit den richtigen Konfigurationen erstellt werden.

Dann muß die Applikation nur noch gestoppt und die neuen Files drübergebügelt werden.

Kommentare sind geschlossen.