von einem der loszog, eine Zahnbürste zu kaufen

Vorgestern bin ich früher aus dem Büro gegangen, mit dem Ziel, einen Kaffee trinken zu gehen und in $drogerie eine neue Zahnbürste zu besorgen.

Und da lachte mich aus dem Schaufenster eines $computerkistenschiebers ein 11,6″-Laptop an – Vorführgerät, reduzierter Preis, 4GB RAM, kein Intel-Prozessor*.

Erster Eindruck: Sauber verarbeitet (ist so ein Samsung NP305U1A), das BIOS ist so kaputt, dass es mit GUID Partition Tables nicht klar kommt, die verbauten Komponenten funktionieren out-of-the-box mit Kernel 3.2. Schade finde ich ja den Trend, dass die LCDs immer mehr in die Breite wachsen, die 16×9 des 12,1″-Lenovos finde ich schon umpraktisch; die 16×10 des Samsung-Geräts mit einer Bildschirmhöhe von 768 Pixeln geht eher in die Richtung albern. Ich würde mir ja quadratische Laotop-Displays wünschen: Wenn man die Breite beibehält, hätte das Gesamtgerät ungefähr eine Fläche von 23 auf 23 cm. Weiterhin transportabel, und ein screen real estate von 1366×1366 Pixeln wäre endlich wieder vernünftig.

LXDE (am ehesten bekannt wohl durch Knoppix) taugt als Desktop-Manager, läuft aber nicht so rund wie Gnome 2 – was ich schade finde, die gerade so dermaßen gehypten Umgebungen wie Unity (das Ubuntu-Dingens) oder Gnome 3 sind mMn unbrauchbar.

Im Kernel 3.2.9 gab es Änderungen am Interface, wodurch gerade der closed-source Ctalyst-Treiber nicht kompiliert – mal schauen, ob ATI AMD da tätig wird; wobei auch der inzwischen der freie Radeon-X-Treiber durchaus nutzbar ist. Mal abwarten.

An meine Hassliebe pulseaudio habe ich mich noch nicht herangewagt, das mache ich dann am Wochenende mit ein (bis vielen) Flasche(n) Kummerbekämpfungswein.

Ach ja – eine neue Zahnbürste habe ich weiterhin nicht :)

*) ich weiß, dass der 1st-Gen-Atom ein wirklicher Ausrutscher von Intel war, aber den Laden lasse ich trotzdem erst Mal links liegen

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